Der Hauptort der Gemeinde liegt am Austritt der Ostpeene aus dem Torgelower See. Der Name leitet sich vom altslawischen Wort gvoru (Wasserblase) ab. Über Jahrhunderte war Groß Gievitz im Besitz der Adelsfamilie von Voß. 1796, drei Jahre nachdem im März-Sturm 1793 der Kirchturm eingestürzt war, empfang der Ort sogar das preußische Königspaar Luise und Friedrich Wilhelm III. Frau von Voss war Oberhofmeisterin der Königin Luise. Die Equipage im Marstall ist seit damals allerdings auf drei Pferde geschrumpft.
Auch sonst ging es dann einige Jahre bergab. 1848 verlor Groß Gievitz die Marktgerechtigkeit. Und es gibt Quellen, in denen Groß Gievitz um 1900 als der dreckigste Ort in Mecklenburg bezeichnet wurde.
Davon ist schon lange nichts mehr zu spüren. Man sieht hier ein ansprechendes Gutsdorf mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Die Peeneschule der AWO setzt die lange Tradition der Schule in Groß Gievitz fort. Die 2024 eröffnete Kita Peenehuus sorgt für die Betreuung vieler Kinder aus Peenehagen und angrenzenden Gemeinden.


















